Karsten Schellenberg ::: fitness worker

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Karsten Schellenberg - fitness worker - personal trainer

Million Miles Tour 2009

Es geht los...
 
Donnerstag, 16. Januar
5:00 – Mit dem ICE nach Frankfurt. Ist jedes Mal ein tolles Erlebnis mit 39870 Gepäckstücken das Zugabteil zu blockieren. Mit meiner „ich schaffe alle Gepäckstücke auf einmal Technik“ erreich ich immer wieder maximale Aufmerksamkeit. FF/M – HBF… Rea wartet schon auf mich, kurze Umarmung und ab zum Flughafen. Im Flieger nach Graz. Wir reden über die bevorstehende Tour und über die letzten Trainingseinheiten im November 2008. Ich bin total motiviert und Rea hat richtig Bock.
Wat will man mehr…
Der Runner (Fahrer und Allesbesorger. Wird immer vom lokalen Veranstalter gestellt) wartet schon am Airport Graz und bringt uns zum Hotel. Rea ruht sich in seinem Zimmer aus und ich besorge schnell etwas Milch und einen Apfel, alles andere habe ich dabei um schnell einen leckeren Energieshake zu zaubern.
(0,5 Lliter frische Milch, 1 geschälten grünen Apfel, 1 Esslöffel Ahornsirup, 3 Esslöffel Haferflocken, 1 Teelöffel Olivenöl, 3 Esslöffel Proteinpulver (Vanille) und ein paar Pinienkerne. Alles in einen Krug und mit dem Pürierstab zu einem leckeren Brei verrührt). Training heute nur kurz im Hotelzimmer: 10 Min. Aufwärmen, Bauch, Press Ups und Klimmzüge, dann leichtes Dehnen… fertig
Mit dem Runner zur Halle. Ich sehe den Rest der Band und freue mich riesig, die Jungs sich auch! Rea macht Soundcheck. Ich mache Foodcheck. Der lokale Küchenmeister ist super: Klare Suppe, Nudeln und Fleisch, lecker.
Kurz vor der Show gibt’s für Rea eine schnelle und intensive Massage, Rea ab auf die Bühne. Ich ab vor die Bühne, Rea singt super und hat Kraft. Allet jut.
Nach der Show geht’s ab in den Night-Liner (so heißt der Tour-Bus). Fritz der Busfahrer staunt über meinen großen Rolli… na eben ein Männer Rolli 180 cm lang und 50 cm breit. Ich habe eine kleine Koje im zweiten Stock des Busses, kann aber gut schlafen… Over – Night nach Salzburg.

Freitag, 17. Januar
6:00 – Komisch?! Fährt der Bus schlafe ich, hält der Bus bin ich wach. Da ich mit Trainingsklamotten geschlafen habe komme ich als Erster aus dem Bus und kann schnell im Hotel einchecken. Das Zimmer ist groß und mit ein paar Handgriffen habe ich es zu einem Trainingsraum umgebaut.
Die Klimmzugstange wird in den Türrahmen vom Bad gespannt und für korrekte Liegestütze gibt es die speziellen, selbst stehenden, Griffe. Im Bad bereite ich meine kleine Küche vor. Dann ab ins Bett, Rea hat mir eine SMS geschrieben: Training 10:00.
9:30 – Der Wecker klingelt. Schnell duschen, dann Punkt 10 Uhr klopft es. Wir haben 1 Stunde und legen gleich los. 10 Min. Warm Up: Hüftkreisen, Seilspringen ohne Seil und Schulterkreisen. Dann viele Grundübungen mit Eigengewicht: Press Ups, Klimmzüge mit engem Griff, wenn man die Klimmzugstange in Hüfthöhe zwischen den Türrahmen spannt, dann kann man ein sehr effektives Arm- und Rückentraining machen, indem man sich in Brusthöhe unter die Stange legt und mit beiden Armen bis zum Kin hochzieht. Nach dem Training schnell ein kleines Frühstück: 2 Eier im Glas, eine Scheibe Vollkorntoast und Kaffee.
15:00 – Wir sind in der Halle, der Runner (eine Frau) hat uns abgeholt. Das Republic liegt zwar nur 4 Min entfernt… aber mein Gepäck!
So langsam treffe ich die Jungs von der Crew: Aue der Licht-Chef und Sven der FOH (Sound-Chef) Flo Produktions Manager Reamonn.
16:00 – Rea ist beim Soundcheck und ich baue meine Massageliege im Duschraum auf. Rea kommt und ich gebe Ihm eine Rückenmassage. Wieder ein lokaler Koch und wieder Glück gehabt. Diesmal echt österreichische Küche, sehr lecker.
21:00 – Showtime, Rea ist super und ich voll zufrieden. Nach der Show ab in den Night – Liner Over-Night nach Wien.

Samstag, 18. Januar
6:15 – Der Bus hält vor dem Hotel. Ich wieder als erster an der Rezeption. Diesmal gehe ich zuerst in das Restaurant und hole mir vom Frühstücksbuffet eine Schale Magerquark, eine Schale Fruchtjoghurt, etwas Trockenobst und ein kleines Glas Honig. Jetzt noch frische Milch und einen grünen Apfel. Ich nehme alles mit auf mein Zimmer. Ab ins Bett.
9:00 – Mein Wecker klingelt. Um wach zu werden springe ich unter die Dusche und wechsel im Minutentakt die Wassertemperatur. Rea kommt um 10 Uhr und ich muss das Zimmer noch umräumen. So. Zimmer ist fertig und nebenbei habe ich im Bad schon den Shake zubereitet (mit den Zutaten die ich aus dem Restaurant geholt habe).
60 Min. Zeit zum Trainieren. Leichtes Warm Up: Schulterkreisen, Hüftkreisen, Sprints auf der Stelle… dann einen Zirkel: Sitzkniebeugen, Liegestütze, Arm und Beinkreisen liegend (Bauchlage) und dann ohne Pause technisches Boxtraining: gerade Faustschläge, Aufwärtshaken auf die Pratzen und 3x1 Min. freies Schlagen. Zum Schluss 100 Sit Ups. Fertig und ab in die Sauna.
0,3 Liter Protein-Vitamin-Shake
So, ca. 14:00 geht es zur Halle. Die Arena in Wien ist eine super Lokation, aber diesmal ist die Küche nicht so gut, oder bin ich nur verwöhnt von den letzten zwei Köchen? Na ja, jedenfalls sind die Salate frisch und die Suppe ist heiß, ich stelle für Rea etwas zusammen und es schmeckt auch einigermaßen.
16 – 17 Uhr ist Soundcheck und ich bin auf der Suche nach einem freien Raum in dem ich meine mobile Massagebank aufbauen kann. Dieses Mal wird in der Bandgarderobe massiert. Als ich meine Liege aus dem Bus geholt habe und durch eine Hintertür wieder in den Backstage Bereich zurück wollte, stand mir auf einmal ein Typ im Weg und hat mich gefragt ob ich ihn mit reinnehmen kann. Er sei der Masseur für die Band und die warten schon auf ihn. Ich habe mir das Grinsen nur schwer unterdrücken können und nur kurz geantwortet: „Ick bin nur ein Hucker und komme selber nich rin“. Den Rest hat dann der Sicherheitsmann erledigt.
So langsam habe ich Zeit auch mal die Backliner kennenzulernen. Herr Schmitt (Gitarre), Locke mit ohne Haare (Bass und Drums) und Nando (Keys) und Olli nicht zu vergessen (Monitor) alles coole Typen die richtig was können.
21:00 – Rea Showtime. Ich bei Sven (FOH: FRONT OF HOUSE also Toningenieur) Rea geht’s super und ich kann wieder in das Hotel. Morgen geht’s mit dem Flieger nach Stuttgart.

Sonntag, 19. Januar
6:30 – klingelt der Wecker und klingelt und klingelt… war nur ein Test, der geht so: man muss um 6:50 direkt aus den Bett unter die Dusche rennen und nebenbei alles erledigen, was man morgens so macht. Dann nahtlos zum Koffer packen übergehen (ich habe drei), sich dabei mit einer Hand anziehen und mit der anderen Hand das Trainings-Equipment zusammenpacken, um dann 7:15 völlig entspannt im Frühstücksraum zu erscheinen!!!! Andrea (Tour Management) und die Band waren schon da. 7:30 geht’s zum Flughafen, na ja ich wollte sowieso nichts essen. Um 10:00 sind wir in Stuttgart gelandet. Wir haben unser Auto, dass wir für die Deutschland Tour brauchen, abgeholt und sind dann gleich Richtung Freiburg gefahren. Heute ist Produktion Day und wir müssen erst um 17:00 in der Halle sein. Also über ne Stunde Zeit zum Trainieren.
10 Min. aufwärmen und dann los. 2x 40 Crunches (Sit ups mit angezogenen Knien) 1x 60 Sit ups mit Ball und 1x 60 Sit ups mit festen Füßen. Rea macht 3x 15 Liegestütze mit den Griffen und ich achte auf die 1000%ige Ausführung: der Körper bleibt in einer Linie, Knie und Füße fest zusammen, Po und Bauch angespannt und mit der Nase auf den Boden, ganz wichtig langsam runter und zügig wieder hoch. Jetzt 3x 1 Min. auf dem Trampolin springen und danach soviel Klimmzüge wie es geht.
Boxtraining: Jabs im Wechsel schlagen und ausweichen im vor- und zurückgehen. Ich treffe Rea kurz vor 17:00 und wir fahren zur Rothaus Arena. Die ganze Crew ist am Arbeiten und zu meiner Freude ist ab heute unser Tour Catering dabei. Herr Rossow und Frau Hansen sind einfach unschlagbar. Für mich eine große Entlastung, weil die einfach super lecker und frisch kochen.
20:00 kurze Entspannungsmassage für Rea und ab ins Hotel.

Montag, 20. Januar
Day off… 8:00 aufstehen, duschen, Zimmer lüften und für das Training vorbereiten. Schnell einen Pulverkaffee in heißem Wasser aufgelöst und 50 Liegestütze gemacht. 9:00 Rea klopft und wir legen gleich los. Warm up und gleich danach einen großen Zirkel: 10 Liegestütz – 20 Sit ups – 30 Sitzkniebeugen – 40x mit dem Gummiband die Arme seitlich, gestreckt auseinander ziehen… kurze Trinkpause und gleich noch einmal… und noch einmal… dieses mal dehne ich ihn gleich nach dem Training. Ich dehne Rea sehr gerne, weil er einfach loslässt und die Tortur ohne einen Mucks über sich ergehen lässt…
Nach dem Training habe ich bis 18:00 frei und gehe im schönen Freiburg spazieren. Bei Segafredo treffe ich Jogi Löw, grüße aber nur von weitem, weil er seinen Kaffee mit Freunden genießt, was wohl sehr selten ist.
Abends bekommt Rea eine große Massage und einen Proteinshake.
Ich falle ins Bett und freue mich auf das Konzert, denn morgen sehe ich zum ersten Mal die volle Show. In Österreich war nur die kleine Lichtshow und keine B Stage dabei.
 
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